8 Monate später hatte ich mein Gedächtnis zurück.
Ich habe meine eigene beginnende Demenz überwunden — nach jahrelanger Recherche, mit 14 konkreten Maßnahmen. Heute zeige ich Frauen ab 50, dass Demenz kein Schicksal ist. Wenn man weiß, was man tun kann.
Ihr Gedächtnis lässt Sie manchmal im Stich — Wörter, die nicht mehr kommen. Termine, die Sie vergessen. Dinge, die Sie irgendwo hingelegt haben.
Jemand in Ihrer Familie hat Demenz — und Sie fragen sich, ob das auch Ihr Schicksal sein wird.
Die Medien sagen: „Da kann man nichts tun." — Und diesen Satz wollen Sie nicht einfach hinnehmen.
Sie wollen Ihre eigenen Risiken verstehen — und konkret wissen, was Sie heute schon tun können.
Sie bevorzugen kleine, machbare Schritte — keine Überforderung, sondern: Schritt für Schritt, verständlich erklärt.
Ich habe selbst erlebt, wie es sich anfühlt, die Kontrolle über das eigene Denken zu verlieren — und wie es sich anfühlt, sie zurückzubekommen. Was ich gelernt habe, teile ich mit Ihnen: verständlich, konkret, aus eigener Erfahrung.
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Als ganzheitliche Rechtsanwältin führte ich ein aktives Leben — bis mein Gehirn mich langsam im Stich ließ. Wortfindungsstörungen, Orientierungsprobleme, Termine vergessen, unleserliche Schrift. 2017 sagte man mir bei einer Alzheimer-Pressekonferenz: „Vielleicht haben Sie noch zwei gute Jahre."
Ich habe diesen Satz nicht akzeptiert. Nach jahrelanger Recherche, unzähligen Fachbüchern und Kongressen entwickelte ich — inspiriert vom ReCode- und PreCode-Protokoll von Dr. Dale Bredesen — meine eigenen 14 täglichen Maßnahmen. Das Whiteboard hinter mir zeigt sie alle.
Nach 8 Monaten hatte ich mein Gedächtnis und meine geistige Leistungsfähigkeit vollständig zurück. Heute teile ich dieses Wissen — damit andere Frauen nicht so lange suchen müssen wie ich.
Als ganzheitliche Rechtsanwältin und rechtliche Betreuerin führte ich ein aktives Leben. Doch dann begann mein Gehirn mich langsam im Stich zu lassen — und mit einer erschütternden Prognose begann mein Kampf zurück.
Wandernde Schmerzen, zunehmende Erschöpfung, das Gefühl, der Arbeit nicht mehr gewachsen zu sein. Klienten mit schweren Erkrankungen, Burnout-Symptome, erste kognitive Aussetzer. Das Leben wird mühsamer.
Krankgeschrieben und oft apathisch, stoße ich im Internet auf den Kongress von Peggy Sarlin — Awakening from Alzheimer. Dr. Dale Bredesen, Dr. Datis Kharrazian, Dr. Norman Doidge: Diese Experten öffnen mir eine Welt voller Hoffnung. Neuroplastizität — das Gehirn kann sich heilen.
Am Welt-Alzheimer-Tag betrete ich die Bundespressekonferenz in Berlin. Ich frage nach Dr. Bredesens Erfolgen. Die Antwort der Experten ist niederschmetternd: „Vielleicht haben Sie noch zwei gute Jahre." Ich laufe zur Spree und weine — aber entscheide mich zu kämpfen.
Ich brauchte keine zwei Jahre — in acht Monaten konservierter, konsequenter Arbeit mit mir selbst erreiche ich eine deutliche kognitive Verbesserung. Schlaf, Ernährung, Entgiftung, Bewegung, Gehirntraining, Hormone, Stressreduktion: Das Bredesen-Protokoll als roter Faden.
Dieses Buch entsteht aus dem Wunsch, andere Betroffene zu informieren und zu ermutigen. Denn Alzheimer und Demenz sind keine unausweichlichen Schicksale — wenn man die Ursachen kennt und konsequent handelt.
Nach Dr. Dale Bredesens Forschung gibt es 36 verschiedene Ursachen für Alzheimer. Diese ließen sich in meinem Fall auf vier Hauptbereiche verdichten.
Unerkannt und jahrelang unbehandelt. Borrelien im Gehirn verursachten chronische Entzündungen und kognitive Einschränkungen. Die Diagnose durch Dr. Klinghardts ART-Methode war ein Schlüsselerlebnis.
Quecksilber aus Amalgam-Zahnfüllungen und toten Zähnen, Aluminium, Glyphosat, Blei und Mikroplastik — eine toxische Überlastung, die das Gehirn langfristig schädigt.
Verengungen der Blutgefäße reduzieren die Durchblutung des Gehirns. Eine ausreichende Sauerstoff- und Nährstoffversorgung ist essenziell für gesunde Nervenzellen.
Fehlende Vitamine (B12, D3, B-Komplex), falsche Ernährung mit zu viel Zucker und Gluten, sowie ein Ungleichgewicht bei Neurotransmittern und Hormonen (Schilddrüse, Sexualhormone).
Jahrelanger Stress vergrößert die Amygdala und lässt den Hippocampus schrumpfen — das Gedächtniszentrum des Gehirns. Trauma und emotionale Überlastung hinterlassen biologische Spuren.
Über Jahre maximal 5 Stunden, oft unterbrochen. Schlaf ist die wichtigste Entgiftungszeit des Gehirns — im Schlaf reinigt das glymphatische System das Gehirn von toxischen Proteinen.
Der Darm ist das zweite Gehirn. Eine gestörte Darm-Hirn-Achse, Leaky Gut und Dysbiose beeinflussen direkt die Neurotransmitter-Produktion und das Entzündungsgeschehen im Gehirn.
Chronische Schmerzen führten zu Bewegungsarmut. Dabei ist regelmäßige Bewegung einer der wirksamsten Stimuli für die Neurogenese — die Bildung neuer Gehirnzellen.
Meine Diagnose: Eine Mischung aus Typ 3 toxisch, Typ 4 vaskulär und Typ 5 traumatisch wegen Stürzen
Viele dieser Symptome werden zunächst als „normal" abgetan. Sie sind es nicht. Sie sind Alarmzeichen eines Gehirns, das Hilfe braucht.
„Dings… Dingsbums… Du weißt schon!" — Worte entgleiten mitten im Satz. Bekannte Begriffe plötzlich unerreichbar.
Vergessen, den Herd auszumachen. Kochen wird zur Gefahr. Routinehandlungen lösen sich in Nichts auf.
Mit der Straßenbahn eine Station zu weit, an falschen Tagen zu Terminen erscheinen. Die eigene Stadt wird fremd.
Termine verwechseln, Aufgaben nicht abschließen können, komplexe Vorgänge überfordern. Die Arbeit wird unmöglich.
Drei Fahrräder in einem Jahr „verloren" — dabei lagen sie vergessen irgendwo. Die eigene Wahrnehmung täuscht.
Dr. Kharrazian erkennt neurologische Probleme bereits an der Handschrift. Protokolle werden unmöglich — das iPad wird zur Rettung.
Störgeräusche machen Gespräche unerträglich. Im Kino werden schnelle Bildfolgen zur Qual. Bücher lesen erschöpft.
Rechnungen nicht bezahlt, Mahnungen ignoriert, Klageschriften ignoriert — und das als ehemalige Rechtsanwältin.
Kein einzelnes Mittel rettet das Gehirn — es ist das Zusammenspiel aller Maßnahmen. Nach dem Bredesen-Protokoll geht es darum, möglichst viele der identifizierten „Löcher" gleichzeitig zu stopfen.
„Was brauchte ich, um das Gelernte in die Tat umzusetzen? Ohne Laborergebnisse keine Überprüfung, was funktioniert. Nach dem Bredesen-Protokoll gab es optimierte Zielwerte für Dutzende Laborparameter. Die individuellen Maßnahmen basierten auf diesen Ergebnissen."
Tiefschlaf ist die wichtigste Entgiftungszeit des Gehirns. Das glymphatische System entfernt nachts toxische Proteine wie Beta-Amyloid. Ziel: 7–9 Stunden qualitativ hochwertiger Schlaf.
Täglich strukturiertes Kognitives Training mit Apps wie Lumosity. Dazu Brain Gym — Kreuzübungen, die beide Hirnhälften verbinden und neuronale Vernetzung fördern.
Aerobe Bewegung ist der stärkste natürliche BDNF-Booster. Er fördert Neurogenese im Hippocampus und verbessert die Durchblutung. Tanzen, Walken, Schwimmen.
Glutenfrei, low carb, kein Zucker. Ketogene Phasen, Intervallfasten 16:8, Kokosöl als Ketone-Quelle. Mediterrane Ernährung mit Olivenöl, Fisch, Nüssen und viel Gemüse.
Acetylcholin (der Gedächtnis-Neurotransmitter) und Dopamin (Antrieb & Motivation) gezielt unterstützen. Vorläuferstoffe, Ernährung und Schlaf sind entscheidend.
Chronischer Stress killt Neuronen im Hippocampus. Meditation, Atemtechniken, Herzratenvariabilität-Training, Naturaufenthalte und gezielte Traumaverarbeitung (Kinesiologie, MFT).
Amalgam entfernen lassen, toxinarme Ernährung, Entgiftungsprotokoll mit Chlorella, Koriander, Zeolith, Glutathion, Brokkolisprossen, Saunabesuche. Bärlauch, Salbei, Leinsamen.
Schilddrüse (TSH, T3, T4), Sexualhormone (Östrogen, Progesteron, Testosteron, Pregnenolon), Oxytocin. Bioidentische Hormontherapie (BHRT) wo indiziert.
Die Energiekraftwerke der Zellen brauchen Coenzym Q10, PQQ, Carnitin, Ribose, Magnesium. Rote Lichttherapie und Bewegung stimulieren die Mitochondrien-Biogenese.
Vitamin B12 (Methylcobalamin), B6 (P5P), Folat (B9), B3 (Niacin), Vitamin D3 + K2. Magnesium, Zink-Kupfer-Balance, Selen. Laborwerte regelmäßig prüfen.
Das Gehirn braucht gesunde Gefäße. Homocystein senken, Entzündungen reduzieren, HDL erhöhen. Cholesterin ist nicht per se schlecht — es ist der Baustoff für Gehirnzellen und Hormone.
Omega-3-Fettsäuren (DHA/EPA), Phosphatidylserin, Bacopa monnieri, Curcuma, Resveratrol, Lithium (Mikrodosis 1–5 mg), Methylenblau. Individuell nach Laborwerten auswählen.
Probiotika, Präbiotika, Leaky-Gut-Protokoll. Die Darm-Hirn-Achse ist eine Autobahn — ein gesunder Darm produziert Serotonin, reduziert Entzündungen und schützt das Gehirn.
Einsamkeit tötet Neuronen. Sinn, Gemeinschaft, Naturerlebnisse und Spiritualität senken Cortisol, erhöhen BDNF und stärken die Resilienz. Oxytocin durch soziale Nähe schützt das Gehirn.
Vier außergewöhnliche Ärzte und Forscher, die jenseits der klassischen Schulmedizin dachten — und mir die Werkzeuge gaben, mein Gehirn zu retten.
Neurologe aus Kalifornien, Gründungspräsident des Buck Institute. Entwickelte das ReCode-Protokoll (Reversing Cognitive Decline) und entdeckte 36 Ursachen von Alzheimer. Seine Patienten — die „ersten Alzheimer-Überlebenden" — wurden geistig wieder gesund.
Lehrbeauftragter für klinische Neurologie in Florida. Sein Online-Kurs „Save Your Brain" und sein Buch „Why Isn't My Brain Working?" erklärten mir, wie das Gehirn auf Ernährung, Entzündungen und Gifte reagiert — und was man dagegen tun kann.
Arzt des Jahres 2007 und 2009. Pionier der Autonomen Regulations-Technik (ART) und Borreliose-Behandlung. Sein Motto: „Werde dein eigener Heiler!" Er stellte die Borreliose-Belastung in meinem Gehirn fest und zeigte mir Entgiftungswege.
Sein Buch „Wie das Gehirn heilt" war mein erster echter Hoffnungsschimmer. Doidge beschreibt, wie das Gehirn sich nach Schäden neu organisiert — mit Schall, Bewegung und Gedanken. Menschen erholten sich von Schlaganfall, Parkinson, MS und Hirnverletzungen.
Experte für Depressionen und Demenz. Sein Programm „Depression — The Way Out" zeigte mir die biochemische Seite der Depression und die Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele als Prävention und Heilungsweg.
Molekulargenetiker und Schriftsteller. Forscht zu Lithium als Spurenelement für Neuroprotection, BDNF-Erhöhung und Neurogenese. Zeigt, dass neurodegenerative Erkrankungen nicht unvermeidbar sind.
Auch wenn es um so düstere Themen wie Demenz und Alzheimer geht — es gibt echte Lichtblicke am Horizont. Forschung, neue Biomarker und natürliche Substanzen geben berechtigte Hoffnung.
Neue Biomarker können bis zu 17 Jahre vor dem Ausbruch erkennen, ob jemand an Alzheimer erkranken wird. Das gibt Zeit zum Handeln.
In winzigen Mengen (1–5 mg täglich) wirkt Lithium neuroprotektiv: Es schützt Gehirnzellen, fördert Neurogenese und erhöht BDNF — den Wachstumsfaktor des Gehirns.
Dr. James Greenblatt hat nachgewiesen, dass Lithium die Bildung von Beta-Amyloid-Plaques hemmt. Ich selbst nehme täglich eine geringe Dosis und berichte von mehr Klarheit und Optimismus.
Ursprünglich als Farbstoff entwickelt, zeigt Methylenblau vielversprechende neuroprotektive Eigenschaften:
WikiSana ist eine umfassende Datenbank für Gehirngesundheit und ganzheitliche Medizin — eine wertvolle Ressource für Betroffene und Interessierte.
Dr. Bredesens PreCode-Protokoll (vor dem Auftreten von Symptomen) ermöglicht eine proaktive Prävention — für alle, die ihre Risiken kennen und entsprechend handeln wollen.
„Man kann auch mit Alzheimer noch gute zwei Jahre haben" — diese Prognose wies ich zurück. Heute weiß ich: Alzheimer und beginnende Demenz sind in vielen Fällen keine unausweichlichen Schicksale. Wer die Ursachen kennt und konsequent handelt, kann sein Gehirn schützen, stärken und sogar heilen.
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